Bundesregierung setzt CSR-Forum ein
Das in der Bundesregierung zu CSR federführende Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat rund 40 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Gewerkschaften, Wissenschaft und Politik in ein Forum zur gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen berufen. Die Mitglieder kamen am heutigen Dienstag zu einem ersten Treffen zusammen.
Das CSR-Forum soll dazu beitragen, nachhaltige Unternehmensverantwortung zu stärken und auszuweiten. CSR erlangt national wie international zunehmend Bedeutung - das Forum wird die Bundesregierung bei der Entwicklung einer nationalen CSR-Strategie beraten und unterstützen.
Die aktuelle Finanzkrise mit ihren massiven negativen Wirkungen für Realwirtschaft und Beschäftigung zeige am Beispiel der Banken- und Finanzbranche besonders drastisch: Transparenz und verantwortliches Handeln sind unerlässlich - gerade im Zeitalter der Globalisierung, so das BMAS. Die Diskussion um Nachhaltigkeit wirtschaftlichen Handelns ist keine Luxusdiskussion. Vielmehr gehören wirtschaftliche Leistungsfähigkeit einerseits und soziale, gesellschaftliche sowie umweltpolitische Verantwortung andererseits untrennbar zusammen.
Mit ihrer nationalen CSR-Strategie will die Bundesregierung das Thema "gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen" insgesamt, aber auch Wege und Formen ihrer Wahrnehmung in der breiten Öffentlichkeit sichtbarer machen. Dazu wird mit allen Beteiligten ein Aktionsplan entwickelt, mit dem unter anderem auch das deutsche CSR-Profil im Ausland geschärft werden soll. Denn in Deutschland hat die Übernahme und Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung durch Unternehmen eine lange Tradition. Und die Zahl deutscher Unternehmen, deren gesellschaftliche Verantwortung und freiwilliges Engagement integraler Bestandteil der Firmenstrategie ist, steigt stetig.
Bei der CSR-Strategie geht es auch darum, dies zu unterstützen. Einerseits stärkt CSR die internationale Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen; andererseits ist sie ein wichtiger - und immer wichtiger werdender - Beitrag zur sozialen und ökologischen Dimension der Globalisierung.
UPJ ist durch Peter Kromminga, Geschäftsführender Vorstand, im CSR-Forum vertreten. Aus dem UPJ-Unternehmensnetzwerk wirkt Rainer Barcikowski, ArcelorMittal Eisenhüttenstadt, im Forum mit.

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