Spenden-Programm für gewissenhafte Textilien: Dibella gründet Stiftung und legt Förderfonds auf

27. Juni 2016

Dibella ermöglicht sozial und ökologisch interessierten Hotelgästen und Entrepreneuren ein Engagement innerhalb der textilen Wertschöpfungskette. Das Unternehmen hat dafür die gemeinnützige GoodTextiles Stiftung gegründet. Mit den Spenden der ersten Initiative, dem „GoodCotton-Fonds“, werden die Lebensbedingungen von ökologisch wirtschaftenden Baumwoll-Kleinstbauern verbessert.

Bild: Dibella

Dibella setzt sich seit Jahren für nachhaltig produzierte Hoteltextilien ein. Die nach dem GOTS-Standard zertifizierte Ware aus fair gehandelter Baumwolle wird ausschließlich an Textilservice-Unternehmen geliefert, deren Kunden in Hotellerie und Gastronomie auch bei ihrer Gästewäsche gesellschaftliche Verantwortung übernehmen wollen. Aus Erfahrungen von Ralf Hellmann, Geschäftsführer von Dibella, kommt die Information über sozial und ökologisch verträglichen Textilien aber selten beim Gast an: „Dabei ist der Hinweis auf die besonderen Textilien für ein Hotel oder Restaurant ein herausragendes Mittel der Kundenbindung. Ein Gast, der die bis ins Detail reichende Achtsamkeit eines Hauses kennt, kommt gerne zurück und wird seine Erfahrungen außerdem mit anderen teilen.“

Dem Problem der langen Kommunikationswege vom Hersteller bis zum Verbraucher begegnet Dibella nun: Das Unternehmen hat die gemeinnützige GoodTextiles Stiftung gegründet. Mit eigens aufgelegten Fonds fördert sie ökologische und soziale Projekte innerhalb der textilen Wertschöpfungskette. Der Fonds sollen aus Spenden finanziert werden, zu denen engagierte Gäste und verantwortungsbewusste Entrepreneure aufgerufen werden. Klappkarten zum Aufstellen in den Gästezimmern verweisen auf die Stiftung und erläutern die Zielsetzung der aktuellen Aktivitäten. Die Klappkarten werden von Dibella kostenlos an Mietservice-Kunden ausgegeben, die sie an ihre Kunden in Hotellerie und Gastronomie weiterreichen.

Der „GoodCotton-Fonds“ ist die erste von Dibella ins Leben gerufene Initiative der Stiftung. Er setzt sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen von ökologisch wirtschaftenden Baumwoll-Kleinstbauern in Indien ein. Das erste, mit 30.498 Euro durch den Fonds unterstützte Projekt dient der Errichtung eines Ausbildungszentrums für biologische Landwirtschaft im Distrikt Adilabad. Es wird in Zusammenarbeit mit Experten für nachhaltige Textilproduktion, Umweltentwicklung und CSR-Initiativen umgesetzt. Da weitere Fonds wie GoodWage, GoodCloth oder GoodWork geplant sind, will Dibella ein unabhängiges Kuratorium um den Vorstand installieren. „Dazu suchen wir interessierte Persönlichkeiten, die sich ehrenamtlich für die Verbesserung von Nachhaltigkeit innerhalb der textilen Wertschöpfungskette einsetzen möchten“, erklärt Hellmann. „Über Interessensbekundung freuen wir uns.“

Dibella ist Mitglied im UPJ-Unternehmensnetzwerk.