Globale Umwelt- und Energieziele: SAP plant die nächsten Schritte

20. Juni 2017

SAP hat eine neue Environmental Policy herausgegeben, welche konkret das ökologische Engagement des Unternehmens zur Umsetzung der Umwelt- und Energieziele beschreibt. Die Policy steht im Einklang mit dem Ziel und der Vision, die Abläufe der weltweiten Wirtschaft und das Leben von Menschen zu verbessern. Sie soll dem Unternehmen als Rahmen dienen und den Mitarbeitern zeigen, wie sie im Arbeitsalltag zu mehr Nachhaltigkeit beitragen können.

Die Nachhaltigkeitsziele der SAP sind darauf ausgelegt, positive Wirkungen in drei Bereichen zu erzielen: Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft. Hier will die SAP nicht nur Wegbereiter mit Hilfe ihrer Lösungen, sondern auch Vorbild sein. Die globalen Umwelt- und Energieziele von SAP umfassen:

  • Bis 2025 klimaneutral wirtschaften
  • Die Treibhausgasemissionen bis 2020 kontinuierlich verringern und auf das Niveau des Jahres 2000 zurückschrauben
  • Den Anteil der Elektroautos im Fuhrpark bis 2020 auf 20 % erhöhen
  • Den Energieverbrauch der SAP senken und die Energieeffizienz erhöhen
  • Die Abfalltrennung, einschließlich Elektronikschrott (E-Waste), verbessern
  • Den Wasserverbrauch senken
  • Lösungen und Services entwickeln, die den Kunden helfen, positive ökologische Wirkung zu erzielen
  • Mitarbeitern aufzeigen, wie sie zur Verbesserung der Umweltleistung der SAP beitragen können

Um ihre globalen Umwelt- und Energieziele zu erreichen, konzentriert sich die SAP auf fünf zentrale Handlungsfelder:

  • Geschäftsreisen: Die SAP hat sich dazu verpflichtet, die Anzahl von Geschäftsreisen zu reduzieren, insbesondere Geschäftsflüge. Ist eine Reise unvermeidbar, sollen soweit möglich umweltfreundliche Alternativen genutzt werden.
  • Firmenwagen und Pendlerverhalten: Verringerung der Umweltauswirkungen von Firmenwagen und Pendlerfahrten durch Elektrofahrzeuge, Fahrgemeinschaften, verstärkte Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs und Maßnahmen wie klimaneutrale Tankkarten.
  • Gebäude: Vollständige Umstellung auf Strom aus erneuerbaren Energiequellen für alle Gebäude und Rechenzentren; beim Bau neuer Gebäude Erreichung eines hohen Standards an Nachhaltigkeit (z. B. LEED-Standard) sowie Verringerung des Energie- und Wasserverbrauchs und des Abfallaufkommens.
  • Green IT: Verringerung und Wiederverwendung von IT-Hardware und Entwicklung von Produkten und Services, die die Kunden dabei unterstützen, ihre Umweltwirkung zu verbessern.
  • Beschaffung: Zusammenarbeit mit Lieferanten, um die Auswirkungen der Produkte und Services, die eingekauft werden, zu verringern.

Aufbauend auf den Initiativen und Meilensteinen auf Unternehmensebene, ermutigt SAP die eigenen Mitarbeiter, sich einzubringen und einen Beitrag zu leisten. Um sie dabei zu unterstützen, stellt SAP Mitarbeitern verschiedene Werkzeuge zur Verfügung. Eines ist das Sustainability Dashboard, welches alle wichtigen Informationen auf einen Blick bietet und Mitarbeitern aufzeigt, wo ihre größten Hebel sind. So können sie neben der ökologischen auch die soziale Leistung ihres Standorts oder Geschäftsbereichs mit anderen vergleichen, zum Beispiel im Hinblick auf CO2-Ausstoß, die Anzahl der Flüge, das Mitarbeiterengagement, den Anteil der Frauen in Führungspositionen, den betrieblichen Gesundheitskulturindex und andere nicht finanzielle Indikatoren.

Weitere Instrumente sind eine virtuelle Kommunikationstechnologie wie beispielsweise Telepresence-Konferenzen und virtuelle Meetings oder Formen der nachhaltigen Mobilität von verschiedenen Elektroautos im Fuhrpark, vergünstigten Tickets für den öffentlichen Nahverkehr, Fahrradangeboten bis hin zur TwoGo-App für Fahrgemeinschaften.

SAP ist Mitglied im UPJ-Unternehmensnetzwerk.