CSR.Transfer-Veranstaltungsreihe zur regionalen Verbreitung von verantwortlicher Unternehmensführung in Mainz gestartet

30. Januar 2014

Malu Dreyer, Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, hob in ihrer Begrüßung zur heutigen Informationsveranstaltung des Projekts CSR.Transfer in der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz in Mainz den Beitrag von Unternehmen für eine nachhaltige Entwicklung und gesellschaftlichen Zusammenhalt hervor.

Foto: Stefan Sämmer / © Staatskanzlei Rheinland-Pfalz

"Wenn Unternehmen verantwortlich wirtschaften und sich für das Gemeinwesen engagieren, profitieren die Unternehmen selbst, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Kundinnen und Kunden, die Umwelt und die Menschen in unserem Land. Insbesondere mittelständische Unternehmen wollen wir auf diesem Weg unterstützen."

"Rheinland-pfälzische Unternehmen engagieren sich in vielfältiger Weise bürgerschaftlich und übernehmen Verantwortung für unser Gemeinwesen. Ob gesellschaftspolitisch, sozial- und umweltpolitisch – Corporate Citizenship und Corporate Social Responsibility in ihren verschiedenen Facetten sind auch für die Unternehmen in Rheinland-Pfalz ein selbstverständlicher Bestandteil ihres unternehmerischen Handelns, ihrer Unternehmenskultur und ihrer Unternehmenstradition", so Ministerpräsidentin Malu Dreyer weiter.

"Unternehmen für Corporate Social Responsibility (CSR) zu begeistern und damit verantwortliche Unternehmensführung in die Breite zu tragen, gelingt am besten vor Ort", so Peter Kromminga, Geschäftsführer des bundesweiten CSR-Netzwerks UPJ. "Dafür braucht es zum einen die passenden Instrumente und zum anderen regionale Multiplikatoren, die Betriebe in ihrer Region für verantwortliche Unternehmensführung sensibilisieren, aktivieren sowie bei der praktischen Umsetzung unterstützen."

Mehr als 50 Vertreterinnen und Vertreter von Kammern, Wirtschaftsförderungen, Kommunen, Verbänden und zivilgesellschaftlichen Organisationen aus Rheinland-Pfalz, Hessen und der Metropolregion Rhein Neckar informierten sich im Rahmen der Veranstaltung über Möglichkeiten, als Multiplikatoren aktiv zu werden. Dazu Jörg Trautner, der im Bundesministerium für Arbeit und Soziales das Thema CSR verantwortet: "Im Rahmen unseres Förderprogramms 'CSR im Mittelstand' haben die Träger der Projekte schon mehr als 2.000 Mittelständler erreicht. Deutlich ist dabei geworden, wie wichtig es ist, dass Unternehmen kompetente Ansprechstellen vor Ort haben. Darüber hinaus haben die Träger der geförderten Projekte zahlreiche Instrumente entwickelt und eingesetzt, um mittelständische Unternehmen bei der Übernahme von Verantwortung zu unterstützen."

Das UPJ-Projekt CSR.Transfer hat solche erprobten und übertragbaren Instrumente identifiziert, bereitet sie auf und stellt sie interessierten Akteuren zur Nutzung zur Verfügung. Darüber hinaus werden einzelne regionale Multiplikatoren bei der Übertragung ausgewählter Instrumente in ihrem Umfeld beratend begleitet.

Die Veranstaltung in Mainz in Zusammenarbeit mit der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, dem Wirtschaftsministerium Rheinland-Pfalz sowie der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz bildet den Auftakt für weitere Veranstaltungen in Ulm am 19. Februar 2014 in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden Württemberg und am 5. März 2014 in Hildesheim in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Wirtschaftsministerium.