Neuerscheinung Leitfaden: Neue Verbindungen schaffen - Unternehmenskooperationen für gemeinnützige Organisationen

09. September 2015

Eine Kultur gesellschaftlicher Kooperation und die Bereitschaft und Fähigkeit zur Zusammenarbeit sind wichtige Zukunftsressourcen. In diesem Kontext gewinnen neue soziale Kooperationen zwischen zivilgesellschaftlichen Organisationen, engagierten Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung eine weitreichendere Bedeutung. Hier setzt der Leitfaden an und bietet Gemeinnützigen praktisches Wissen sowie erfahrungsbasierte Hilfestellung bei der Entwicklung von Unternehmenskooperationen.

Der Leitfaden zeigt gemeinnützigen Organisationen die wesentlichen Schnittstellen zum gesellschaftlichen Engagement von Unternehmen auf, fasst das nötige Hintergrundwissen zusammen und motiviert zum Ausprobieren. Im Mittelpunkt steht eine praxisorientierte Anleitung zum Aufbau erfolgreicher Unternehmenskooperationen in sechs Schritten. Und das bedeutet: Selbstbewusste Organisationen, die nicht als Bittsteller auftreten, sondern mit eigenen Zielen auch Unternehmen einen substanziellen Nutzen bieten. Unternehmen, die gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und mit ihrem Engagement einen Beitrag zu ihrer eigenen Wettbewerbsfähigkeit leisten. Und ein Gemeinwesen, das für die Zukunft gerüstet ist.

"Der Leitfaden will gemeinnützige Organisationen dazu anregen, einen Perspektivwechsel zu wagen", sagt Reinhard Lang, Geschäftsführender Vorstand von UPJ, der aus Erfahrung weiß, dass beim Gedanken an Unternehmenskooperationen der Blick noch oft auf Spenden und Sponsoringleistungen verengt wird. "Jedes Kooperationsprojekt bietet die Chance, vor allem fachliche Ziele gemeinnütziger Organisationen zu befördern, zusätzliche Gelegenheiten für ihre Adressaten zu schaffen und die Funktionsfähigkeit des Gemeinwesens zu verbessern."

Einsteigern bietet der Leitfaden Erfahrungswissen zur Orientierung und Einordnung ebenso wie praktische Empfehlungen, die ihnen den Start in die Thematik erleichtern. Aber auch für bereits kooperationserfahrene Organisationen ist der eine oder andere Aspekt für die Planung und Durchführung künftiger Kooperationsprojekte interessant. Darüber hinaus können auch öffentliche Verwaltungen und regionale Mittlerorganisationen, die eine unverzichtbare Rolle bei der Initiierung, Verbreitung und Vertiefung sozialer Kooperationen spielen, Anregungen für die Weiterentwicklung ihrer praktischen Arbeit erhalten.

Der Leitfaden wurde im Rahmen des Verbundprojektes "XENOS Panorama Bund" erarbeitet. "XENOS Panorama Bund" wurde im Rahmen des Bundesprogramms "XENOS - Integration und Vielflat" durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.


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Stimmen zum Leitfaden

"Sehr gut gegeliedert, detaillierte Beschreibungen dort, wo es nötig ist. Hilfreich auch die Tipps, viele praktische Beispiele und die Hinweise auf weiterführende Quellen und Internetressourcen."
Karen Wichmann, Der PARITÄTISCHE Brandenburg - Freiwilligenagentur Cottbus

"Unternehmenskooperationen sind fester Bestandteil des Freiwilligenmanagements der Lebenshilfe Berlin. Dennoch habe ich an vielen Stellen neue Impulse erhalten und dazu gelernt. Eine Empfehlung für alle, die sich noch intensiver mit dem Thema auseinander setzen wollen."
Tanja Weisslein, Lebenshilfe Berlin

"Der Leitfaden biete nicht nur nur umfangreiches Basiswissen für alle gemeinnützigen Organisationen, die mit Unternehmenskooperationen beginnen wollen, sondern geht auch auf die Rolle der Kommune ein und gibt Hinweise, wie sie positive Impulse für die Entwicklung einer florierenden Kooperationslandschaft setzen und neue Verbindungen unterstützen kann."
Dirk Sold, Regionalverband Saarbrücken, Jugendhilfeplanung

"Viele Bildungseinrichtungen wie Kitas, Schulen und Fördervereine gehen schon jetzt sehr erfolgreich Partnerschaften mit Unternehmen ein und erreichen in der Zusammenarbeit Dinge, die allein so nicht möglich gewesen wären. Wer neu und interessiert an diesem Themenfeld ist, findet hier einen guten Einstieg. Begriffe und Instrumente werden systematisch erklärt und Schritt für Schritt ein Weg zu einem passenden Unternehmenspartner erläutert."
Katja Hintze, Stiftung Bildung

"Dem Leitfaden gelingt es gut, Unternehmenskooperationen aus der Perspektive einer gemeinnützigen Organisation zu beleuchten und schärft Fundraisern wie mir den Blick dafür, dass es bei einer Zusammenarbeit mit Unternehmen um mehr geht als um die Einwerbung von Spenden und Sponsoringgeldern."
Andreas Hesse, Diakonie Mitteldeutschland


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