BASF und SAP mit dem „Building Public Trust Award“ für vorbildliche integrierte Berichterstattung ausgezeichnet

24. Oktober 2017

Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers hat bereits zum zweiten Mal mit dem „Building Public Trust Award“ Unternehmen für eine besonders transparente und glaubwürdige Berichterstattung, die auch nicht-finanzielle Werttreiber und Leistungsindikatoren abbildet, ausgezeichnet.

Bild: BASF und SAP

Zu den Preisträgern in diesem Jahr gehören die Konzerne SAP, Deutsche Telekom, BASF, Metro und Evonik. Sie zählen zu den Vorreitern einer Berichterstattung, die Angaben zu Umweltbelangen, gesellschaftlicher Verantwortung, Arbeitnehmerbelangen, Menschenrechten und Korruptionsbekämpfung einschließt. Die siebenköpfige Jury würdigte, dass die ausgezeichneten Unternehmen den Wandel in der integrierten Berichterstattung deutlich vorangebracht haben. Zu den Juroren gehörten neben PwC-Geschäftsführerin Petra Justenhoven auch Prof. Dr. Alexander Bassen, Inhaber der Professur für Kapitalmärkte und Unternehmensführung an der Universität Hamburg, Prof. Christian Strenger, Akademischer Direktor des Center for Corporate Governance der HHL Leipzig, Prof. Dr. Inge Wulf, Inhaberin der Professur für Unternehmensrechnung an der Technischen Universität Clausthal, Robert Haßler, CEO von Oekom Research AG, Ingo Speich, Leiter Nachhaltigkeit und Engagement bei Union Investment und Dr. Michael Viehs von Hermes Investment Management.

Die Juroren kürten SAP zum Sieger in der Kategorie „Bester Inhalt im DAX 30“ im abgelaufenen Geschäftsjahr. „Der Report des Softwarekonzerns ist seiner Zeit eindeutig voraus“, so das Fachgremium. Jahr für Jahr zeigt sich das Unternehmen als Vorreiter in der Darstellung von Wirkungszusammenhängen. Ökonomische, ökologische und soziale Aspekte werden gleichrangig betrachtet. „In Deutschland ist das in dieser Form einmalig“, sagte Prof. Dr. Inge Wulf in ihrer Laudatio.
Als Bester in der Kategorie „Innovation“ prämierte die Jury den Chemiekonzern BASF, dessen integrierter Bericht besondere innovative Elemente aufweise. „Der Report zeichnet sich durch eine innovative Messung der Wertbeiträge von BASF auf die Umwelt und die Gesellschaft durch den ,Value to Society‘-Ansatz aus“, so Corporate-Governance-Experte Prof. Strenger. Was sind die Auswirkungen des Ludwigshafener Konzerns auf die Umwelt? Was ist sein Beitrag für die Gesellschaft? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das DAX-Unternehmen erstmals in seiner Geschichte und zeigt sich damit offen für neue Ansätze der Bewertung.

BASF und SAP sind Mitglieder im UPJ-Unternehmensnetzwerk.