GoodTextile Stiftung auf der Ethical Fashion Show. Warum Mode-Labels Schulen in Indien unterstützen sollten

11. Juni 2018

Der Glamour immer neuer modischer Farben, Formen und Applikationen im Modebereich kostet heute kaum etwas. Den wahren Preis zahlen zum Beispiel die 55 Millionen Baumwoll-Kleinstbauern in abgehängten ländlichen Regionen unserer Welt. Die GoodTextiles Stiftung entwickelt und unterstützt Programme, um die natürlichen Lebensgrundlagen von Farmer-Familien und Arbeiterinnen zu schützen.

Diesen zentralen, aber meist für uns unsichtbaren Partnern textiler Wertschöpfungskette und auch ihren Kindern will die Stiftung wirtschaftlich eine Perspektive sichern. Projektziele sind immer, die Verbesserung der Lebenssituation, Schonung der natürlichen Wasserreserven, Ausbau des ökologischen Gleichgewichtes, Investition in Bildung und die Erzielung höherer Einkommen. Dieses gelingt, indem gezielt in die Infrastruktur vor Ort investiert wird.

Auf der Ethical Fashion Show vom 3. bis 5. Juli 2018 in Berlin stellt die GoodTextiles Stiftung ihre Vorgehensweise und erste Projekte in Entwicklungs- und Schwellenländern vor. Die Stiftung bietet zudem interessierten Unternehmen verschiedene Formate an, eigene Community-Investment-Projekte in Ursprungsländern umzusetzen. Am 3. Juli ab 16.00 Uhr gibt Dr. Norbert Taubken, Nachhaltigkeitsexperte und Beiratsmitglied der GoodTextiles Stiftung, in einem Impulsvortrag Einblicke in die Situation indischer Kleinstbauern und ihrer Familien bei der Umstellung auf nachhaltige Baumwolle.

Die GoodTextiles Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung, die von dem Textillieferanten Dibella vor eineinhalb Jahren ins Leben gerufen wurde. Der Stiftungszweck ist die nachhaltigere Gestaltung von textilen Wertschöpfungsketten. Im Rahmen von eigenen Projekten wirbt die GoodTextiles Stiftung Spendengelder ein, die Menschen in allen Stufen der Textilwirtschaft zugutekommen sollen.

Dibella ist Mitglied im UPJ-Unternehmensnetzwerk.