SIK-Holz startet neues Regenbogenprojekt im serbischen Bujanovac

15. Juli 2010

15 Jahre nachdem im ehemaligen Jugoslawien die Gewalt auf dem Höhepunkt eskalierte und allein in Srebrenica bis zu 8.000 Menschen ermordet wurden, geht das vom Spielgerätehersteller SIK-Holz organisierte Regenbogenprojekt nach Serbien. Jugendliche verschiedener Ethnien, Nationalitäten und Religionen bauen einen 16 Meter langen Regenbogen aus Robinienholz – als Zeichen für mehr Toleranz und den Brückenschlag zwischen den Kulturen dieser Welt.

Im Ländereck zwischen Mazedonien und Serbien und dem Kosovo arbeiten drei Jugendzentren eng miteinander zusammen. Diese am friedlichen Miteinander orientierte Arbeit unterstützt das Regenbogenprojekt 2010. So bauen im serbischen Bujanovac in einem Park in der Nähe eines der Jugendzentren Jugendliche aus dem Umfeld der Jugendzentren zusammen mit Jugendlichen aus Deutschland, Polen und Südafrika den Regenbogen.

Am 9. Juli hat sich die deutsche Gruppe des diesjährigen Regebogenprojektes zusammen mit Jugendlichen aus dem Kirchenkreis Hamburg Ost und dem brandenburgischen Fläming auf den Weg nach Serbien gemacht und ist seitdem mit dem Errichten des Regenbogens-Spielplatzes beschäftigt. Begleitet und geleitet werden sie dabei von den Initiatoren und Organisatoren der Regenbogen-Projekte: Klaus-Peter Gust, Inhaber und Geschäftsführer von SIK-Holz, und Rolf Martin, Pastor im evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Hamburg.

In wechselnden Gruppen baut ein Teil der Jugendlichen am Regenbogen, während die anderen sich mit inhaltlichen Bezügen zum Regenbogen, zum Ort und zur eigenen Geschichte und Biografie befassen - gemeinsam suchen sie nach den "Werten" in den Geschichten. Es bleibt dabei nicht nur beim Reden. Jeder Jugendliche bringt die Werte in ein einfaches Symbol, dass in Betontafeln gegossen wird. Diese Tafeln werden den Weg zum Regenbogen bilden.

Der Spielgerätehersteller SIK-Holz engagiert sich seit über zehn Jahren für mehr Toleranz und den Brückenschlag zwischen den Kulturen dieser Welt. An 10 Stätten auf vier Kontinenten hat SIK-Holz seit 1998 elf Regenbogenprojekte durchgeführt - zuletzt 2009 in Krzyzowa/Kreisau, Polen. Hierbei wird eine eigens vom Holzgestalter und Inhaber, Klaus-Peter Gust, dafür entwickelte riesige bespielbare Installation in Form eines Regenbogens von Jugendlichen aus Deutschland gemeinsam mit Jugendlichen anderer Länder in einem 3wöchigen internationalen Workcamp gebaut. Das "Spielgerät" ist ein realer Brückenschlag und Hoffnungszeichen zwischen Menschen und Kulturen, zwischen Ost und West, Nord und Süd, schwarz und weiß, arm und reich.

SIK-Holz ist Mitglied im UPJ-Unternehmensnetzwerk.