Lange Nacht der Kompetenzspenden: 50 Kommunikationsprofis schieben eine Nacht lang 400 Überstunden für sieben gemeinnützige Organisationen

16. Februar 2018

Es geht um Kreativität, Fachwissen und Teamgeist, wenn sich am 23.2.2018 wieder rund 50 Kommunikationsexperten aus Berlins Kreativ- und Agenturszene treffen.

In der NACHTSCHICHT kommen 400 Überstunden für den guten Zweck zusammen. Grafiker, Webdesigner, Digital-Experten, Programmierer, Illustratoren, Konzepter, Kommunikationsberater, Texter sowie Filmemacher und Drehbuchautoren treffen sich in der Konferenzetage des Berliner Tages-spiegels. Alle arbeiten ohne Geld, von 18 Uhr bis 03 Uhr nachts, einfach so, um gemeinnützigen Organisationen zu helfen. Die NACHTSCHICHT ist ein kreativer Kompetenzmarathon, der gesellschaftlich wirkt und noch dazu Spaß macht – sonst gäbe es sie in Berlin nicht schon zum 5. Mal.

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller will sich vom kreativen Geist der NACHTSCHICHT selbst überzeugen und wird dabei sein. „So viel soziales und kreatives Engagement tut Berlin gut. Die NACHTSCHICHT zeigt, wie viel entstehen kann, wenn Wirtschaft und Nonprofit-Organisationen zusammenarbeiten. Wenn es gelingt, Kompetenzen aus Unternehmen und Kompetenzen aus sozialen Einrichtungen zu bündeln, dann ist das ein Gewinn für beide Seiten. Und letztlich auch für unsere Stadt als digitale und solidarische Metropole. Mein Dank gilt daher allen Beteiligten für ihren tollen Einsatz.“ Den Organisatoren der NACHTSCHICHT übereichte er im vergangenen Jahr bereits den Berliner CSR-Preis „Engagiert in Berlin“. „Über diese Anerkennung freuen wir uns ungemein. Das wird uns auch helfen, die Nachtschicht über Berlin hinaus bekannt zu machen. Unser Anliegen ist es, möglichst viele soziale Kooperationen im Gemeinwesen zu fördern“, so Dr. Reinhard Lang, Geschäftsführer vom Unternehmensnetzwerk UPJ, einer der Initiatoren der NACHTSCHICHT.

Aus den 55 Bewerbungen von Nonprofits hat die Jury für die NACHTSCHICHT 2018 sieben Projekte ausgesucht. Die lange Nacht der Kompetenzspenden soll diesen Organisationen einen kreativen Schub geben:

Wie immer stellt der Tagesspiegel zusammen mit den Initiatoren einen zusätzlichen, den siebten Platz, für eine Initiative bereit. Diesen Platz hat die Jury an den Drogennotdienst vergeben. Er ist die erste Anlaufstelle in Berlin, wenn es um Drogen und Suchtprobleme geht. Der Drogennotdienst wendet sich mit seiner anonymen Beratung an alle Berliner, egal ob Konsument, Angehöriger oder Freund. Das kreative Ergebnis für dieses Projekt wird ein kurzer Spot sein, den das U-Bahn-TV „Berliner Fenster“ im Mai eine Woche lang kostenlos in den Bahnen der BVG zeigen wird.

Acht Stunden lang hat jedes der sieben Teams Zeit, um die Kommunikationsanliegen „seiner“ Organisation umzusetzen. Mitten in der Nacht werde dann die Ergebnisse vor den Nonprofit-Kunden präsentiert.

Schirmherrin der 5. Berliner NACHTSCHICHT ist wie im Vorjahr Staatssekretärin Sawsan Chebli, Kooperationspartner der Paritätische Wohlfahrtsverband Berlin. Die Nachtschicht Berlin wird organisiert vom Netzwerk für Unternehmensengagement UPJ, gemeinsam mit der Kommunikationsagentur Omnis, der Kongressagentur pcma und Kombüse (Kommunikationsbüro für Social Entrepreneurship). Der Tagesspiegel stellt dafür seine Konferenzetage samt Technik und Team erneut kostenfrei zur Verfügung.


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Mehr Informationen unter: www.nachtschicht-berlin.de

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