Übergang von den GRI-G4-Leitlinien zu den Sustainability Reporting Standards

26. Juni 2018

Seit dem Jahr 2000 wird das GRI-Rahmenwerk zur Nachhaltigkeitsberichterstattung von Tausenden von Organisationen genutzt, um öffentlich über ihre ökonomischen, ökologischen und sozialen Auswirkungen zu berichten. 2016 wurde der Übergang von GRI-G4-Leitlinien zu den GRI Sustainability Reporting Standards beschlossen. Die GRI-Standards haben die GRI-G4-Leitlinien zum 1. Juli 2018 ersetzt.

Zu den Veränderungen gegenüber den G4-Leitlinien gehören unter anderem eine neue modulare Struktur. Zudem wurden die Managementansätze und der Aspekt der Wesentlichkeit präzisiert. Die Auswirkungen der Geschäftstätigkeiten ("impact") werden nun stärker berücksichtigt. Die Standards sind anwenderfreundlicher gestaltet, um so Qualität der Berichterstattung zu verbessern. Sie stellen die verpflichtenden Anforderungen sowie Empfehlungen heraus und enthalten darüber hinaus Umsetzungsanleitungen.

Die GRI-Standards bestehen aus 36 Modulen, drei universellen Standards, die Grundlagen, allgemeine Angaben und Managementansätze sowie 33 themenspezifische Standards, unterteilt in die Bereiche Umwelt, Wirtschaft und Soziales. Ein Bericht nach den GRI-Standards muss die Anforderungen der drei allgemeinen Standards erfüllen und Angaben zu denjenigen themenspezifischen Standards enthalten, die anhand einer Wesentlichkeitsanalyse als relevant identifiziert wurden.