Bundesregierung lobt erstmals CSR-Preis aus
Mit dem heute vorgestellten CSR-Preis der Bundesregierung werden Unternehmen ausgezeichnet, die ihre Geschäftstätigkeit dauerhaft sozial, ökologisch und ökonomisch verträglich gestalten. Vom 8. Oktober bis zum 23. November 2012 können sich Unternehmen in vier Größenkategorien für den Preis bewerben.
Faire Geschäftspraktiken, mitarbeiterorientierte Personalpolitik, sparsamer Einsatz von natürlichen Ressourcen, Schutz von Klima und Umwelt, ernst gemeintes Engagement vor Ort und Verantwortungsübernahme auch in der Lieferkette sind nicht nur für Kundinnen und Kunden, Beschäftigte und Geschäftspartnerinnen und Geschäftspartner wichtige Argumente. Sie sind insbesondere Voraussetzung für nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit und sichern die Geschäftsgrundlage eines Unternehmens auf lange Sicht.
"Wenn Unternehmen verantwortungsvoll handeln, hilft das nicht nur Umwelt und Gesellschaft, sondern auch den Unternehmen selbst. Denn wirtschaftlicher Erfolg und Nachhaltigkeit gehören zusammen. Es gibt bereits viele Unternehmen in Deutschland, die sich CSR auf ihre Fahnen schreiben. Mit dem CSR-Preis der Bundesregierung richten wir den Scheinwerfer auf große und kleine Unternehmen, die ihre Verantwortung im Kerngeschäft und drum herum vorbildlich erfüllen", so die Schirmherrin in der Bundesregierung für den CSR-Preis Bundesministerin Dr. Ursula von der Leyen.
Der Preis wird in vier Unternehmensgrößenklassen vergeben:
- Kleine Unternehmen mit 1 – 49 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
- Mittlere Unternehmen mit 50 – 499 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
- Große Unternehmen mit 500 – 4.999 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
- Größte Unternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Die vier Preisträger werden im Rahmen einer Prämierungsveranstaltung am 24. April 2013 in Berlin ausgezeichnet. Die Verleihung des CSR-Preises der Bundesregierung erfolgt durch die Bundesministerin für Arbeit und Soziales Dr. Ursula von der Leyen. Bewerben können sich Unternehmen mit Sitz in Deutschland. Für die Teilnahme am Wettbewerb entstehen keine Kosten.
Die Bundesregierung begleitet seit Jahren aktiv die Diskussion um die Wahrnehmung unternehmerischer Verantwortung und hat 2010 einen Aktionsplan CSR verabschiedet. Innerhalb der Bundesregierung ist das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) federführend. Wichtigstes Beratungsgremium ist das Nationale CSR-Forum, seine 44 Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft haben die Einführung eines CSR-Preises empfohlen. UPJ wirkt seit der Einberufung des Nationalen CSR-Forums in dem Mutlistakeholdergremium mit.

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