Ein Freund, ein guter Freund... Aspekte der Beziehung zwischen sozialen Organisationen und Unternehmen

25. März 2009

Die Basis jedes tragfähigen Kooperationsprojekts zwischen einem Träger und einem Unternehmen ist die vertrauensvolle Beziehung der beiden Partner. Die Publikation gibt grundlegende Tipps für erfolgreiche Kooperationsprojekte.

Anders als bei der Beziehung zur öffentlichen Verwaltung gibt es bei Kooperationen von Unternehmen mit sozialen Organisationen keine Rechtsansprüche, keine kodifizierten Antragswege oder Fristen: die Beziehung ist freiwillig und deshalb muss sie aktiv hergestellt und gestaltet werden.

Dafür setzt sich bei den mit dieser Aufgabe betrauten Profis langsam der Begriff des "beziehungsorientierten Marketing" durch. Die Verbindung von "Beziehung" und "Marketing" mutet erstmal etwas seltsam an trifft aber den Kern der Herangehensweise: denn das Zustandekommen einer Beziehung zwischen einander i.d.R. so "fremden" Partnern wie Unternehmen und sozialen Organisationen wird entweder dem Zufall überlassen, oder die Beziehung wird zielgerichtet hergestellt. Und das ist i.d.R. bei gemeinwesenbezogenen Kooperationsprojekten zwischen Trägern der Jugendhilfe und Unternehmen der Fall.