Workshop: Menschenrechtliche Sorgfalt im Finanzsektor umsetzen

06. März 2019

6. März 2019 in Hannover. Der eintägige Workshop bietet Vertretenden von Banken und anderen Finanzinstituten Gelegenheit, die Anforderungen des NAPs kennenzulernen und zu diskutieren, wie menschenrechtliche Sorgfalt im Finanzsektor umgesetzt werden kann.

Welche Verantwortung haben Banken und andere Finanzinstitute für die Achtung der Menschenrechte? Wie weit reicht diese? Wann steht ein Finanzinstitut mit einem menschenrechtlichen Vorfall in Beziehung? Welche menschenrechtlichen Risiken sind bei Geschäftsentscheidungen zu berücksichtigen? Und kann beispielsweise eine Bank dafür zur Verantwortung gezogen werden, dass mit ihren Krediten gegebenenfalls Menschenrechtsverletzungen ermöglicht wurden?

Durch den Nationalen Aktionsplan für Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) sind deutsche Finanzinstitute dazu aufgefordert, Antworten auf solche und ähnliche Fragen zu formulieren. Im NAP äußert die Bundesregierung die klare Erwartung, dass alle deutsche Unternehmen in der Verantwortung stehen, ihr menschenrechtliches Risikoprofil zu kennen und menschenrechtliche Sorgfaltsprozesse einzuführen.

Wie genau die Umsetzung dieser Anforderung in der Praxis verlaufen kann, unterscheidet sich jedoch stark nach Sektor und Unternehmensprofil.

Zielgruppe
: Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Mitarbeitende deutscher Banken und anderer Finanzinstitute, insbesondere aus den Bereichen CSR, Compliance, Strategie/Konzernentwicklung und ESG Risk Management.

 

Kosten: Die Veranstaltung ist für die Teilnehmenden kostenfrei.

Veranstalter: Der Workshop wird von dem Verein für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten e.V. (VfU) und dem Deutschen Global Compact Netzwerk (DGCN) organisiert; Umsetzungspartner ist twentyfifty, eine auf Wirtschaft und Menschenrechte spezialisierte Beratungsfirm