Moderne Sklaverei und Arbeitsausbeutung - Herausforderungen und Lösungsansätze für deutsche Unternehmen

07. Dezember 2018

Eine neue Studie des Deutschen Global Compact Netzwerks setzt sich mit der Frage auseinander, was moderne Sklaverei ist, wie sie entsteht und was Unternehmen tun können, um Risiken wirksam zu bekämpfen.

Die Studie geht der Frage auf den Grund, was unter moderner Sklaverei verstanden wird, wie sie entsteht, warum das Thema auch für deutsche Unternehmen von Bedeutung ist und was Unternehmen tun können, um Risiken moderner Sklaverei und Arbeitsausbeutung im Zusammenhang mit ihren eigenen Aktivitäten und Lieferketten wirksam zu bekämpfen. Insofern richtet sie sich an interessierte Akteure aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft, die sich auf praktische Weise mit diesen Fragestellungen auseinandersetzen möchten.



Die Studie gliedert sich in vier Kapitel:

  • Im ersten Kapitel werden grundlegende Fragen zum Thema moderne
 Sklaverei beantwortet und auf die Bedeutung der Thematik für deutsche
 Unternehmen eingegangen.
  • Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit der Prävalenz von Risiken moderner 
Sklaverei in der Praxis. Dabei werden Risiken in vier Schwerpunktsektoren 
(Automobilbranche, Hotelgewerbe, Lebensmittelbranche und Textilindustrie)
 besonders in den Blick genommen.
  • Das dritte Kapitel widmet sich Fragen der Umsetzung und erörtert
 praktische Handlungsansätze für Unternehmen zum Aufbau effektiver
 Sorgfaltspflichtsprozesse.
  • Im vierten Kapitel werden Erfahrungen aus der Unternehmenspraxis im
 Rahmen von vier Fallstudien vertieft.

Die Studie bietet Unternehmen zu all diesen Elementen Orientierungs- und Anwendungshilfen, ebenso wie weiterführende Informationen und Hinweise auf Brancheninitiativen. In Fallstudien und Praxisbeispielen werden Ansätze einzelner Unternehmen zum Umgang mit spezifischen Risiken moderner Sklaverei vertiefend dargestellt.


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