Verantwortliche Lieferketten - Druck auf Unternehmen nimmt zu

04. Mai 2018

Der Druck auf Unternehmen, sich über das eigene Werkstor hinaus mit Umwelt- und Sozialsaspekten in der Lieferkette auseinanderzusetzen, nimmt weiter zu. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Beratungs- und Zertifizierungsanbeiters DNV GL, für die gemeinsam mit GFK und Sedex über 1.400 Unternehmensvertreter in Europa, Asien, Nord-, Zentral- und Südamerika befragt wurden.

Ergebnisse der Studie:

  • Insgesamt 86% der befragten Unternehmen fühlen sich unter Druck aufzuzeigen, dass sie ihre Lieferkette nachhaltig managen.
  • Haupttreiber sind dabei die Anforderungen der Geschäftskunden (76,4%), gefolgt von denen der Gesetzgeber (32,9%). Weniger bedeutend sind hingegen Anforderungen von Endverbrauchern. Kaum eine Rolle spielen hingegen etwa Anforderungen von NGOs (3,1%) oder Gewerkschaften (1,4%).
  • 81% der befragten Unternehmen haben bereits Maßnahmen ergriffen - z.B. Audits, Lieferantenbefragungen, etc. Bei 75,6% ist der dadurch erzielte Nutzen dabei größer als die anfallen Kosten oder die Maßnahmen sind kostenneutral.

Die Studie zeigt zudem auf, wo Unterschiede zwischen Unternehmen bestehen, die sicher eher als unerfahren bzw. fortgeschritten einschätzen. Zudem werden Vergleiche zu einer Vorgängerstudie aus 2014 aufgestellt.


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