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Data Debate #13: Digitale Zivilgesellschaft Vom Klicktivismus zum Aktivismus?

13. Juni 2019

13. Juni 2019 in Berlin. Das Potenzial des Internets im politischen Entscheidungsprozess wurde lange ungehindert auch von radikalen Netzaktivisten genutzt. Jetzt formiert sich die Zivilgesellschaft in zahlreichen digitalen Bürgerbewegungen gegen das postfaktische Klima des Internets. Die Akteure der Bewegungen gehen aktiv gegen Hass, Diskriminierung und Populismus im Netz vor und widerlegen Falschaussagen und Hassreden mit faktischen Beiträgen.

Zudem nutzen sie soziale Netzwerke für neue Formate der politischen Beteiligung, zeigen partizipative Aspekte der Demokratie auf, senken Hürden für gesellschaftliches Engagement und erhöhen die Reichweite von Aktivitäten.

Wie kann eine demokratische Gesellschaft auf die Entwicklungen des postfaktischen Klimas im digitalen Raum reagieren? Wie geht man gegen Trolle, radikale Netzaktivisten und Fake-News vor? Wo gibt es Regulierungsbedarf und welche Besserungen verspricht man sich durch das kontrovers diskutierte sogenannte „Hate-Speech-Gesetz“? Wie nachhaltig sind die digitalen Bürgerbewegungen und wie kann ein beständiger Austausch zwischen der digitalen Zivilgesellschaft und der Politik sichergestellt werden, der über reinen Klicktivismus hinausgeht? Brauchen wir eine rechtlich bindende Netiquette? Wie könnte eine Medienaufsicht für die digitale Welt aussehen?

Debattieren Sie mit Initiatoren und der Politik über politische Meinungsbildung im digitalen Zeitalter und über die neuen digitalen Bewegungen der Zivilgesellschaft mit folgenden Referenten:

Moderation: Stephan-Andreas Casdorff, Herausgeber, Der Tagesspiegel

Datum: 13. Juni 2019
Beginn: 19:00 Uhr (Einlass: 18:30 Uhr)
Ort: Telefónica BASECAMP, Mittelstraße 51-53, 10117 Berlin

Veranstalter: Tagesspiegel Data Debates
Initiating Partner: Telefónica Deutschland.


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