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Berücksichtigung internationaler CSR-Rahmenwerke durch europäische Unternehmen

11. März 2013

Für eine im Auftrag der Europäische Kommission (Generaldirektion Unternehmen und Industrie) erstellte Studie wurde analysiert, inwieweit eine Stichprobe von 200 europäischen Unternehmen aus 10 Ländern Bezug auf international anerkannte CSR-Rahmenwerke nimmt.

Die Stichprobe umfasst jeweils 20 zufällig ausgewählte, große Unternehmen (mehr als 1.000 Beschäftigte) aus den Mitgliedsstaaten Dänemark, Deutschland, Frankreich, Italien, Niederlande, Polen, Schweden, Spanien, Tschechien und Vereinigtes Königreich. Die öffentlich bereitgestellten Informationen dieser Unternehmen wurden auf Bezüge zu den folgenden Richtlinien und Prinzipien untersucht: United Nations Global Compact, Universal Declaration on Human Rights, United Nations Guiding Principles on Business and Human Rights, OECD Guidelines for Multinational Enterprises, ISO 26000 Guidance Standard of Social Responsibility, ILO Core Conventions and the Declaration on Fundamental Principles and Rights at Work, ILO Tripartite Declaration of Principles concerning Multinational Enterprises on Social Policy, Global Reporting Initiative (GRI).

Ergebnisse der Studie:

Die Studie macht keine Angaben zur Repräsentativität der Stichprobe und zu der Frage, ob ein direkter Vergleich der Ergebnisse auf Länderebene methodisch korrekt und sinnvoll.

Im Rahmen Ihrer 2011 veröffentlichten neuen CSR-Strategie hatte die EU-Kommission vor allem große Unternehmen dazu aufgefordert, sich künftig stärker zu international anerkannten CSR-Richtlinien und -Prinzipien zu bekennen und diese bei der Entwicklung ihrer CSR-Konzepte zu berücksichtigen.


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Download der Studie

Internetseite der EU zu CSR-Richtlinien