Schering schließt Tsunamihilfe ab und veröffentlicht Umweltbericht 2006

11. September 2006

Die Schering AG, Mitglied im UPJ-Netzwerk "Unternehmen: Aktiv im Gemeinwesen", und ihre Mitarbeiter haben seit der Tsunami-Naturkatastrophe im Dezember 2004 mehr als 400.000 € für Sofort- und Aufbauhilfen in Thailand und Indonesien zur Verfügung gestellt. Zudem hat Schering den Konzerumweltbericht 2006 vorgelegt.

Im Rahmen der Aufbauhilfe wurde in Lhoksumawe, Indonesien, ein voll ausgestattetes Waisenhaus errichtet. Das Waisenhaus wird von der indonesischen Rahmania Foundation geleitet werden und gibt 64 Kindern ein Zuhause. Die Kinder erhalten dort eine praktische Ausbildung, die ihnen den Start in die spätere Selbständigkeit erleichtern soll. Außerdem wurde für die Kinder ein Stipendienprogramm aufgelegt. Auf der thailändischen Insel Kho Khao wurde mit Unterstützung von Schering das lokale Gesundheitszentrum „Ban Nok Na“ wieder aufgebaut. Hierdurch wird die medizinische Grundversorgung der örtlichen Bevölkerung sichergestellt. Beide Projekte, die von der Ernst Schering Stiftung in enger Zusammenarbeit mit den Tochtergesellschaften der Schering AG im asiatisch-pazifischen Raum ausgewählt wurden, konnten im August 2006 mit der Einweihung der entsprechenden Gebäude abgeschlossen werden. Laut des Konzernumweltbericht konnten beispielsweise Emissionen an den pharmazeutischen Produktionsstandorten des Unternehmens durch den Einsatz neuer Technologien sowie den Austausch älterer Anlagen weiter reduziert werden. Die Inbetriebnahme einer modernisierten zentralen Abwasserbehandlungsanlage an Scherings größtem Produktionsstandort in Bergkamen reduzierte die Abwasserbelastung wesentlich. Zur Verminderung von Kohlendioxid-Emissionen wurden an zahlreichen Standorten Energiesparmaßnahmen sowie einzelne Photovoltaik-Projekte durchgeführt. Die Zahl der Arbeitsunfälle konnte unternehmensweit gesenkt werden.

"Gesellschaft und Umwelt brauchen unternehmerische Verantwortung. Die Balance ökonomischer, ökologischer und sozialer Interessen ist für uns ein Schlüssel zu langfristigem Erfolg", sagte Dr. Karin Dorrepaal, Vorstandsmitglied der Schering AG und zuständig für Produktion, Logistik & Umwelt sowie Beschaffung. "Die Forschungsleistungen und die Innovationsfähigkeit von Schering haben unternehmerische und gleichzeitig gesellschaftliche Bedeutung. Wir helfen, Krankheiten zu erkennen, zu heilen und Leben zu verlängern."

Im Rahmen des Engagements für eine bessere Gesundheitsfürsorge hat Schering allein im vergangenen Jahr neben weiteren Maßnahmen der medizinischen Versorgung rund 35 Millionen Zyklen oraler Kontrazeptiva sowie 2 Millionen Depot-Spritzen zur Verfügung gestellt. Damit werden Familienplanungsprojekte in Entwicklungsländern unterstützt.

Eine gedruckte Version des Konzernumweltberichts, der in deutscher und englischer Sprache erschienen ist, kann kostenlos bei der
Schering AG
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