Die Zukunft von CSR entscheidet sich auf der lokalen Ebene und im Mittelstand – Gemeinsame Stellungnahme von UPJ und agenda-transfer zu den Empfehlungen des Nachhaltigkeitsrates

26. Mai 2006

Corporate Social Responsibility (CSR) hat sich zwar auch in der Nachhaltigkeitsdiskussion zu einem geflügelten Wort entwickelt, doch die Zukunft von CSR entscheidet sich vor allem auf der lokalen Ebene und im Mittelstand. Das ist das Fazit einer gemeinsamen Stellungnahme von UPJ und agenda-transfer zur Aufnahme des CSR-Dialogs durch den Nachhaltigkeitsrat.

"Unser gemeinsames Anliegen ist es, unsere praktischen Erfahrungen im kommunalen Nachhaltigkeitsmanagement und mit einem verantwortlichen Handeln von Unternehmen in den Dialog um CSR einzubringen", so die beiden Geschäftsführer Albrecht W. Hoffmann (agenda-transfer) und Peter Krominga (UPJ). Der Rat für Nachhaltige Entwicklung hatte im März einen Dialogentwurf für Empfehlungen an die Bundesregierung und die Wirtschaft veröffentlicht und zur öffentlichen Diskussion gestellt.

UPJ und agenda-transfer betonen in ihrer Stellungnahme, dass CSR einen Raum und Gelegenheit für Erfahrungen mit einer neuen Verantwortungskultur bietet und zudem hilft innovative Lösungsansätze für gesellschaftliche Herausforderungen zu finden. Entscheidend dafür ist die lokale und regionale Ebene und die Beteiligung des Mittelstands. Die regionale und lokale Ebene und ihre Akteure sollten demnach in den Empfehlungen des Rates direkter angesprochen werden. Denn sie seien diejenigen, die in ihrem Verantwortungsbereich förderliche Rahmenbedingungen für CSR-Initiativen und eine nachhaltige Entwicklung brauchen und im Alltag mit Leben füllen können.

Peter Kromminga (UPJ) betont zudem die Rolle von mittelständischen Unternehmen: "UPJ wird in den nächsten beiden Jahren im Rahmen einer von der EU-Kommission geförderten Projektes besonders den deutschen Mittelstand ansprechen und bei der Weiterentwicklung verantwortlicher Unternehmensführung als Bestandteil der besonderen Leistungs- und Innovationsfähigkeit des deutschen Mittelstandes auch im Bereich CSR und Nachhaltigkeit. Hier liegt unseres Erachtens das besondere deutsche CSR-Profil und eine Chance, die nur ergriffen werden muss."

Informationen erhalten Sie bei Peter Kromminga, UPJ, Fon: 030.2787-4060, E-mail: peter.kromminga@upj-online.de und Albrecht W. Hoffmann, agenda-transfer, Fon: 0228.60461-12, E-mail: hoffmann@agenda-transfer.de.

agenda-transfer fördert lokale Nachhaltigkeit in Deutschland und wendet sich gezielt an Engagierte aus Kommunen und kommunalen Spitzenverbänden, Servicestellen, Netzwerken, Bundes- und Landesministerien sowie Agenda-Koordinationsstellen.
UPJ ist ein Kompetenznetzwerk von Unternehmen und lokalen und regionalen intermediären Organisationen für Corporate Citizenship/CSR und agiert als lokaler, regionaler und bundesweiter Mittler zwischen den Welten Wirtschaft und Gemeinwesen.
UPJ und agenda-transfer bündeln ihre umfangreichen Erfahrungen zum kommunalen Nachhaltigkeitsmanagement und verantwortlichem Handeln von Unternehmen an verschiedenen Stellen durch intensiven Dialog und Kooperation.