Pro Bono Rechtsberatung: Neues Angebot für Non-Profit-Organisationen

21. März 2018

Guter Rechtsrat ist kostbar. Das gilt auch für Non-Profit-Organisationen, die wichtige Anliegen verfolgen, aber für die Klärung einer Rechtsfrage nicht die passende Auskunft erhalten oder nicht in der Lage sind, diese regulär zu bezahlen. Hier kann die Pro Bono Rechtsberatung Unterstützung anbieten.

Seit kurzem hat UPJ mit der Vermittlung von Pro Bono Rechtsberatung für Nonprofit-Organisationen (NPO) begonnen. Im Rahmen der Jahrestagung des UPJ-Netzwerks am 15. März wurde das neue Angebot erstmals öffentlich vorgestellt.

Die Pro Bono Rechtsberatung verbindet Non-Profit-Organisationen mit erfahrenen Anwältinnen und Anwälten engagierter Kanzleien, die NPO bei konkreten Rechtsfragen unentgeltlich und zeitlich begrenzt unterstützen. Pro-bono-Rechtsberatung gibt es nahezu in allen relevanten Rechtsbereichen - vom Steuer- und Gemeinnützigkeitsrecht, über Arbeitsrecht, Zuwendungs- und Vergaberecht bis hin zu Fragen des Datenschutzes, Urheber- und Persönlichkeitsrechts. Auch grundsätzliche übergreifende Fragestellungen in einzelnen Handlungsfeldern oder mit Bedeutung für Adressaten von NPO (z.B. Menschenrechtsfragen, Fälle von Diskriminierung etc.) können aufgenommen werden.

Das Angebot wird von UPJ gemeinsam mit dem Pro Bono Deutschland e.V. und vielen Rechtsanwaltskanzleien getragen. Neben der Vermittlung von konkreten Rechtsfragen sind Workshops, Webinare und Veranstaltungen geplant, die NPO und engagierte Kanzleien dabei unterstützen sollen, erfolgreiche Pro-bono-Partnerschaften einzugehen.

Gemeinsam mit dem Pro Bono Deutschland e.V. soll das Potenzial von Pro-bono-Rechtsberatung im gemeinnützigen Sektor wie im Unternehmensbereich weiter erschlossen und die Pro-bono-Rechtsberatung in die breite Debatte zur gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen und zum Engagement im Gemeinwesen (Corporate Citizenship) eingebettet werden.

Dr. Peter Braun, Pro Bono Deutschland e.V.: "Wir freuen uns sehr, mit UPJ einen Partner und eine Plattform gefunden zu haben, die bereits über eine hervorragende Vernetzung unter den Non-Profit-Organisationen verfügt, bislang jedoch noch nicht im Bereich der Vermittlung von Rechtsberatung tätig war. Ziel des Pro Bono Deutschland e.V. und seiner Mitgliedskanzleien ist es nun, UPJ innerhalb des gesetzlichen Rahmens nachhaltig als Pro-Bono-Clearinghouse zur Vermittlung von kostenfreier Rechtsberatung in Deutschland zu etablieren. Dabei ist es uns besonders wichtig, dass die Plattform allen Rechtsanwälten in Deutschland zur Verfügung steht, die sich engagieren möchten."


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Ansprechpartnerinnen

Anja Herde und Ellen Sturm
probono@upj.de