Kooperationsprojekt der Saarbrücker Herausforderung: Besuch der Oberbürgermeisterin in den neu gestalteten Seminarräumen

08. November 2018

Am 8. November weihte die Oberbürgermeisterin von Saarbrücken und Schirmherrin der Saarbrücker Herausforderung, Charlotte Britz die frisch renovierten Räumlichkeiten im Gebäude des Deutschen Roten Kreuzes symbolisch ein und würdigte in diesem Rahmen die Ergebnisse des Kooperationsprojektes.

Die Saarbrücker Herausforderung wurde im Oktober 2017 offiziell ins Leben gerufen. UPJ hat das Konzept aus den Niederlanden adaptiert und unterstützt nun beim Aufbau der Initiative und begleitet bei der Durchführung der Aktivitäten.

Die Initiative hat es sich zur Aufgabe gemacht, mittels Unternehmenskooperationen auf konkrete Bedarfe im Gemeinwesen zu antworten. So stärkt sie den Zusammenhalt zwischen den Menschen in Saarbrücken und steigert die Lebensqualität in der Landeshauptstadt. In diesem konkreten Fall initiierte die Saarbrücker Herausforderung die Kooperation zwischen den Wirtschaftsjunioren Deutschland und der Initiative Kulturelle Orientierung mit Perspektive als soziales Signal (KOMPASS).

In den Seminarräumen des Deutschen Roten Kreuzes, die dringend renovierungsbedürftig waren, bereitet KOMPASS regelmäßig junge Menschen mit Flüchtlingshintergrund auf ihr Freiwilliges Soziales Jahr in einer sozialen Einrichtung vor. Dies geschieht z.B. durch pädagogische Betreuung und Förderung der Sprachkenntnisse. Am letzten Oktoberwochenende wurden im Rahmen des Kooperationsprojekts die Räume nun von jungen Geflüchteten und den Wirtschaftsjunioren so umgestaltet, dass es sich zukünftig dort in einer angenehmen Atmosphäre Ankommen und Lernen lässt.

„An diesem Beispiel zeigt sich ganz praktisch, welche Verbindungen zwischen Wirtschaft und Zivilgesellschaft die Saarbrücker Herausforderung hervorbringt und wie sich Unternehmen für das Gemeinwohl in der Landeshauptstadt einsetzen“ sagt Charlotte Britz und ergänzt „sie tun das für die Menschen in den Nachbarschaften und unterstützen Organisationen. Gemeinnützige Initiativen sind aufgerufen, die Unternehmen mit ihren Ideen und ihren Projekten herauszufordern. Ich freue mich, dass damit alle Beteiligten ihrer Verbundenheit mit der Landeshauptstadt Ausdruck verleihen.“

„Wir freuen uns sehr, dass dieses wichtige Projekt des DRK-Landesverbandes eine breite gesellschaftliche Unterstützung erfährt. Junge Menschen mit Flüchtlingshintergrund wollen sich einbringen, um unsere Gesellschaft zu stärken.  Ein besonderer Dank gilt den Wirtschaftsjunioren, den beteiligten Unternehmen und nicht zuletzt den jungen Menschen selbst, die sich für dieses Projekt begeistern ließen.“ So der Präsident des DRK im Saarland, Herr Michael Burkert.