Veolia und das Muséum National d'Histoire Naturelle stärken ihre Partnerschaft zum Schutz der Biodiversität

05. Dezember 2018

Bruno David, Präsident des Muséum National d'Histoire Naturelle (MNHN), und Antoine Frérot, Präsident und CEO von Veolia, haben eine fünfjährige Rahmenvereinbarung unterzeichnet. Ziel ist es, die derzeitige Zusammenarbeit zwischen dem Museum in Paris und Veolia auszubauen, um die Kohärenz und Sichtbarkeit der bereits bestehenden Maßnahmen zu verbessern.

Foto: Veolia

Seit mehreren Jahren arbeiten Veolia und das MNHN an zwei Forschungsprojekten zur Biodiversität zusammen. Zum einen hat Veolia gemeinsam mit MNHN, der École Polytechnique und der gleichnamigen Stiftung den internationalen Forschungs- und Lehrstuhl "Modélisation Mathématique et Biodiversité (MMB)" eingeführt. Mit dem Lehrstuhl sollen Synergien zwischen angewandter Mathematik und Ökologie mit dem Schwerpunkt Biodiversität entwickelt werden.

Zum anderen kooperiert Veolia mit MNHN und Verbatim in dem Projekt "Monitoring automatisé de la biodiversité urbaine". Im Rahmen des Projektes erfassen Sensoren Fledermauspopulationsdaten in einem bestimmten Gebiet und liefern Informationen über die Qualität der lokalen Biodiversität anhand von Indikatoren, die auf der Grundlage von MNHN-Expertise entwickelt wurden und auf die Datenbank des Museums zurückgreifen.

Das neue Partnerschaftsabkommen erweitert die Zusammenarbeit zwischen Veolia und MNHN in den vier Bereichen: Forschung, Expertise, Wissensvermittlung und Schulungen. Im Bereich Forschung wird Veolia – ergänzend zu den Forschungsaktivitäten des MMB-Lehrstuhls – zusätzliche Forschungsprojekte, wie Nachwuchsforscherarbeiten und Post-Doc-Arbeiten unter der Leitung des MNHN unterstützen. Auch wird das MNHN wissenschaftliche Expertise und Beratung einsetzen, um die biologische Vielfalt an den Veolia-Standorten zu analysieren und somit der Gruppe verhelfen, Biodiversität besser in ihre Innovationsprogramme zu integrieren. Im Rahmen von Wissensvermittlung und Schulungen wird Veolia mit dem MNHN bei Bildungsprojekten an den verschiedenen Standorten des Museums zusammenarbeiten und auch Schulungen zur biologischen Vielfalt für die Mitarbeiter von Veolia sollen angeboten werden.

Veolia ist Mitglied im UPJ-Unternehmensnetzwerk.