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Bereits seit 2025 produziert die SCF‑Anlage („Säurechloride und Chlorformiate“) ihr gesamtes Portfolio von rund 25 Produkten unter Einsatz von Strom aus erneuerbaren Energien – einschließlich aller vorgelagerten Rohstoffprozesse. Die Umstellung hat den Product Carbon Footprint (PCF) 2025 bereits um durchschnittlich 19 Prozent reduziert; für 2026 und die darauffolgenden Jahre wird ein ähnliches Niveau erwartet. Die Nachhaltigkeitsvorteile verstärken sich durch die Inbetriebnahme einer umfassend modernisierten Produktionsanlage am Verbundstandort Ludwigshafen. Die Modernisierung erhöht die BASF‑Produktionskapazität für Chlorformiate und Säurechloride um rund 30 Prozent, sodass die PCF‑Verbesserungen nun auf ein deutlich größeres Produktvolumen entfallen, die langfristige Versorgungssicherheit stärken und die steigende weltweite Nachfrage bedienen.
Alisha Van Dyck, Vice President Business Management Acetylenics, Carbonyl Derivatives, Acids & Polyalcohols Europe, BASF-Unternehmensbereich Intermediates, erklärt: „Die Modernisierung unserer Anlage und die Umstellung auf Strom aus erneuerbaren Energien bedeutet, dass unsere Kunden für Säurechloride und Chlorformiate nicht zwischen Nachhaltigkeit und Verfügbarkeit wählen müssen. Dieser Schritt unterstreicht unser Engagement, die Bedürfnisse unserer Kunden in konkrete, überprüfbare CO₂‑Reduktionen entlang ihrer Wertschöpfungsketten zu übersetzen.”
Mit der vollständigen Umstellung des SCF-Portfolios auf Strom aus erneuerbaren Energien geht BASF einen weiteren wichtigen Schritt zur grünen Transformation des Produktportfolios.