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Technologie und Big Data sind für die Optimierung der Wasserressourcen unsere besten Verbündeten

Als Repräsen­tant Spaniens und des Agrarsek­tors, nimmt San­Lu­car am “Water Scarci­ty Pro­gramm” teil. Die europäis­chen Ini­tia­tive ver­fol­gt das Ziel, eine der größten Her­aus­forderun­gen Südeu­ropas anzuge­hen: die Wasserknappheit.

Im Rah­men des Pro­gramms, gefördert vom Europäis­chen Inno­va­tions- und Tech­nolo­gie­in­sti­tut (EIT), hat San­Lu­car  acht Start-Ups vor eine Auf­gabe gestellt. Das Ziel: Lösun­gen zu find­en, die zu ein­er effizien­ten Wasser­nutzung für den Anbau in Mur­cia, Spanien beitra­gen. Mur­cia liegt am Mit­telmeer und ist eine der am stärk­sten von den zunehmenden Auswirkun­gen der Dürre betrof­fe­nen Regionen.

“Angesichts der Ein­flüsse des Kli­mawan­dels müssen wir so gut es geht vor­beu­gen, uns mit Tech­nolo­gien ausstat­ten und wider­stands­fähig sein”, sagte Fer­nan­do Bañón, Pro­duk­tion­sleit­er von San­Lu­car, heute in einem Live-Inter­view mit den Organ­isatoren des europäis­chen Programms.

Bañón fügt hinzu, dass die Wasserk­nap­pheit eine der größten gegen­wär­ti­gen und zukün­fti­gen Her­aus­forderun­gen sei. Mod­erne Bewässerung­stech­niken sollen aber helfen, diese wertvolle Ressource zu schützen.

So erk­lärte er: “Unsere großen Ver­bün­de­ten bei der Opti­mierung der Wasser­res­sourcen sind das intel­li­gente Man­age­ment von Big Data sowie die Anwen­dung mod­ern­ster Tech­nolo­gien zur Pflanzenkon­trolle. In der Ära der Cli­mate Smart Agri­cul­ture (CSA) müssen wir Investi­tio­nen in Tech­nolo­gie und Forschung &Entwicklung fördern, um die Auswirkun­gen von Kli­maverän­derun­gen zu antizip­ieren oder neue Sorten zu entwick­eln, die resisten­ter gegen Trock­en­heit sind.”

Effizientes Wasser­man­age­ment bei SanLucar

In seinem Vor­trag ging der Pro­duk­tion­sleit­er der Pre­mi­um Obst- und Gemüse­marke auf die ver­schiede­nen Meth­o­d­en ein, die bei San­Lu­car zur Einsparung von Wass­er einge­set­zt werden.

“Von Son­den zur Mes­sung der Boden­feuchtigkeit in Südafri­ka, mit denen wir den Wasserver­brauch auf bis zu 50 % reduzieren kön­nen, über das Auf­fan­gen von Regen­wass­er für die Wiederver­wen­dung auf unser­er Tomaten­farm in Tune­sien bis hin zu Grün­streifen- bei San­Lu­car set­zen wir uns sehr für einen rationellen Umgang mit Wass­er ein.”

So sehr, dass das effiziente Wasser­man­age­ment eine der wichtig­sten Umwel­tini­tia­tiv­en ist, die von DREAMS (Devel­op­ing Respon­si­ble Engage­ment and Mulit­cul­tur­al Soci­eties), dem Pro­gramm für unternehmerische Ver­ant­wor­tung von San­Lu­car, gefördert wird.

“Für uns zählt jed­er Tropfen. Deshalb sind wir bere­it, jede Inno­va­tion zu unter­stützen, die nicht nur zur Reduzierung der Wasserk­nap­pheit, son­dern auch zum Schutz unseres wichtig­sten Part­ners beiträgt: der Natur. Ohne sie gäbe es keine Pro­duk­tion und keine Ern­ten”, schließt er ab.

San­Lu­car ist Mit­glied des UPJ-Unternehmen­snet­zw­erkes.

Auf dem Foto: ein Aggrarin­ge­ni­uer, der die Son­den auf der südafrikanis­chen Zitrus­farm von San­Lu­car prüft.

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