Servicestelle Gute Geschäfte – Marktplatz für Unternehmen und Gemeinnützige

Mit der Servicestelle unterstützt UPJ Akteure der lokalen Engagementförderung bei der Entwicklung und Durchführung von Marktplätzen für "Gute Geschäfte". Die Marktplatz-Methode ist einfach, niedrigschwellig und stellt neue Verbindungen zwischen engagierten Unternehmen und Gemeinnützigen her.

André Koch-Engel­mann
Tel.: +49 (0)30 2787 406–17
andre.koch-engelmann@upj.de

Pro­jek­t­laufzeit:
Seit 2016

Ein­drücke vom Mark­t­platz „Gute Geschäfte für Inte­gra­tion“. Foto: Andreas Heddergott

Die Mark­t­platz-Meth­ode bringt Unternehmen und gemein­nützige Organ­i­sa­tio­nen aus ein­er Stadt für zwei Stun­den für eine ungewöhn­liche Begeg­nung zusam­men. Wie auf einem Markt tre­f­fen hier Ange­bot und Nach­frage aufeinan­der und es wer­den gemein­same Pro­jek­te vere­in­bart. Den For­men des Engage­ments sind dabei keine Gren­zen geset­zt, nur Geld ist tabu.

Vielmehr engagieren sich Unternehmen ver­schieden­er Branchen mit Zeit und den helfend­en Hän­den ihrer Belegschaft, mit ihrem Know-how oder pro-bono-Leis­tun­gen. So leis­ten sie einen wichti­gen Beitrag zur Unter­stützung gemein­nütziger Anliegen und zur Bele­bung des Gemein­we­sens. Auch Vere­ine, Pro­jek­te, Ini­tia­tiv­en und soziale Ein­rich­tun­gen kön­nen Unternehmen etwas bieten: Spezielles Fach­wis­sen, gute Gele­gen­heit­en für die Tea­men­twick­lung, Ein­blicke in andere Lebenswel­ten, Rep­u­ta­tion und ein gutes Gefühl.

Der Mark­t­platz ist eine erfol­gre­iche Meth­ode, um Unternehmen zum frei­willi­gen Engage­ment einzu­laden und um neue Koop­er­a­tions­beziehun­gen vor Ort zu gestal­ten. In mehr als 100 Städten und Gemein­den wurde die Meth­ode genutzt, um Gute Geschäfte für das Gemein­we­sen zu ver­wirk­lichen. Manch­mal find­en Mark­t­plätze nur ein- oder zweimal statt, in manchen Städten bere­its mehr als zehnmal.

Angebot

UPJ ste­ht allen an der Meth­ode Inter­essieren als Ansprech­part­ner zur Ver­fü­gung. Eine Kurzber­atung per Tele­fon und E‑Mail ist unent­geltlich möglich.

Auf der Web­site www.gute-geschaefte.org find­en sich zahlre­iche Infor­ma­tio­nen, bewährte Check­lis­ten, ein Leit­faden und eine Tool­box. Alle Mate­ri­alien sind frei zugänglich und kön­nen für die Organ­i­sa­tion eines eige­nen Mark­platzes genutzt wer­den. Eine Land­karte gibt einen bun­desweit­en Überblick über existierende Marktplatz-Initiativen.

In den Impulswork­shops (Link: www.upj.de/impulsworkshop) “Neue Verbindun­gen schaf­fen. Unternehmen­sko­op­er­a­tio­nen vor Ort ini­ti­ieren” wer­den prak­tis­che Erfahrun­gen weit­ergegeben, wie sich mit der Mark­platz-Meth­ode und weit­eren For­mat­en neue Unternehmen­sko­op­er­a­tio­nen in ein­er Stadt oder Region ini­ti­ieren lassen.

Initiatoren und Partner

Die Ber­tels­mann Stiftung hat die Mark­t­platz-Meth­ode im Jahr 2005 aus den Nieder­lan­den nach Deutsch­land über­tra­gen und gemein­sam mit den Unternehmen KPMG und RWE ver­bre­it­et. Seit 2010 ist UPJ Träger der Ser­vices­telle Gute Geschäfte und unter­stützt lokale Akteure bei der Entwick­lung und Durch­führung von Marktplätzen.

Die Web­site und die Impulswork­shops “Neue Verbindun­gen schaf­fen. Unternehmen­sko­op­er­a­tio­nen vor Ort ini­ti­ieren” wer­den gefördert durch das Bun­desmin­is­teri­um für Fam­i­lie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Ansprechpartner*in

André Koch-Engel­mann
Tel.: +49 (0)30 2787 406–17
andre.koch-engelmann@upj.de

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